hallo zusammen,mein
name ist thomas, und ich möchte euch von meiner ersten
session im jahr 2004 erzählen ,dabei entführe
ich euch für die nächsten 6 bzw. 3 tage in das
wunderschöne chalon sur saone bzw.montreaux-vieuz.
als wir uns (thomas+thomas)
mitte februar trafen,um diese session zu planen wussten
wir noch nicht welches gewässer wir vom 05.04.04-11.04.04
unsicher machen wollten? es sollte ein gewässer sein
das sich im frühjahr schnell erwährmt,darum durfte
es nicht allzu tief sein! nach einigem hin und her viel
der name ZUP,das ist ein see im herzen von chalon sur saone
! wir hatten keine näheren informationen über
dieses gewässer, beschlossen uns denoch unsere erste
session den ZUP zu widmen!
das einzige was wir bis
dahin wussten,das es möglicherweise probleme mit einheimisches
ausländer geben könnte,was uns von 2 unabhängigen
parteien bestätigt worden ist! den richtigen name des
sees weiss ich leider nicht!er ist überall unter dem
namen lac de la ZUP bekannt! was nichts anderes heisst wie
plattenbau viertel,oder ähnlich, wie wir im nachhinein
erfuhren"aber dazu später mehr"
Abfahrt war sonntag den
4.april,ich brauchte ca. 1 std. bis zum treffpunkt auf einer
raststätte nähe belfort,wo thomas auch schon sehnsüchtig
auf mich wartete"ich hatte mich leider ein wenig verspätet"!
nach dem obligatorischem
kaffee und kurzer lagebesprechung ging es um ca. 20.00 uhr
richtung chalon auf! meine temperaturanzeige messte 8,5
grad aussentemperatur auf höhe belfort"was ja
nicht ganz unwichtig ist,beim karpfenfischen"!
um 23.30 kammen wir dann
endlich in chalon an,und das qucksilber zuckte bei 13,5
erfreulichen grad!
da wir noch nicht im besitz
einer angelkarte waren,mussten wir notgedrungen den rest
der nacht im auto überbrücken!
um 06.00 gings dann endlich
weiter,auf der suche nach dem mystischem see des ZUP "wie
in die einheimischen nennen"
um ca.06.30 kammen wir
dann am see an,er liegt inmitten eines grossem parks! die
anlagen sind sehr gepflegt,was uns hingegen den erwartungen
sehr wunderte!
jetzt fehlten uns nur noch
die erlaubnisscheine,wo wir die bekammen teillte uns jeremy
mit,ein einheimischer carphunter mit dem wir später
noch freundschaft schlossen!
im magazine de peche angekommen,schnell
noch eine packung karabiner gekrallt,karte bezahlt und schon
nach 10 min. waren wir wieder im auto,auf der suche nach
einer geeigneten stelle die für die nächsten 6
tage unsere heimat sein sollte!
wir entschieden uns uns
am südlichen teil des sees niederzulassen,ca.100 meter
rechts von jeremy! jeremy fischte schon seit 4 tagen ohne
auch nur einen zupfer zu haben,und die entäuschung
und ungeduld war im deutlich anzumerken!
jetzt ging es los das auto
auszupacken, da es ein park ist, darf mann es mit dem auto
leider nicht befahren! und so blieb uns nichts anderes übrig
es immer abwechselnd stück für stück zum
platz zu schleppen,und zwar so das immer jemand im camp
war!
die erste messung der wassertemperatur
verhiess nichts gutes,gerade mal 9,8 grad zeigte mein unentbehrliches
wasserthermometer an! bei einer aussentemperatur von leider
nur noch 11 grad! hatte es doch in der letzten nacht doch
ein wenig abgekühlt,was mit der wechselnden windrichtung
zu verdanken war! "merde"hatten wir bei ankunft
am see noch starker süd-west wind,was ja eigendlich
optimal einzuschätzen gilt!drehte dieser ohne vorwarnung
auf nord nord-ost! jetzt hatten wir in mitten in der fresse,und
den regen leider auch! was ja eigendlich auch nicht schlecht
sein soll,aber bitte nicht im april!
um ca. 11.00 waren dann
endlich auch die ruten montiert,kam der nächste schock!
schon das este auswerfen der lotrute verhiess nichts gutes!
schon nach 3 meter gings im steilflug auf 4,6,8,9 und 11
meter herunter! keine plateaus keine unebenheiten keine
harten stellen, verbrannte erde sozusagen!
ich entschied mich für
folgende strategie!
ich legte eine futterspur
mit 18er indianspice guisi-vario-mix an! dieser unkonventioneller
name verdankt er seinem schöpfer guiseppe miele, dem
ich bei dieser gelegenheit noch einmal danken möchte,für
seine hemmungslose preissgabe seiner erfahrung!schade gibt
es nicht mehr von seiner sorte! aber nun zurück zur
strategie!
auf dieser futterspur,
legte ich eine falle kurz,und ein lang!
die dritte bestückte
ich mit dem restbestand von letztjährigen banana-selfmades
auf 4 meter!
und die jokerrute war ein
singleshook 30er fish-japanese voll durchgezogen ab ins
nirvana!
aufgrund der nidrigen wassertemperaturen,hielt
ich mich mit anfüttern zurück,und warf anfänglich
nur ein paar knödel ein!
schnell noch die batterien
meiner TXi gewechselt,und dann hies es warten auf die dämmerung!
um ca. 21.00 ging ich zu bett! und ich schlief gut"zu
gut"
am nächsten morgenum
ca.08.00 erwachte aus meinen träumen,und nach kontrolle
meiner fallen konnte ich das erste mal den ernstkampf meiner
neuen selbstgedrehten überprüfen! da die temperatur
des wassers keinen unterschieds des vortags aufwies,war
der boilie noch relativ unausgewaschen!und so entschied
ich mich ihn gleich wieder zu versenken!die erste nacht
hatte bei uns beiden keinen erfolg gebracht! da war die
frage des nachfüttern auch schon beantwortet!
leider konnten wir bis
zum mittwoch keine aktivitäten feststellen!und so beschlossen
wir uns einen platzwechsel vorzunehmen!
da wir ja sehr viel zeit
hatten ging thomas bestückt mit der lotrute, ins westliche
teil des sees,während ich im camp die stellung hielt!
nach seiner rückkehr kam er zur erkenntnis das sich
im westlichen teil des sees eine flachwasserzone befindet!
nach 30 min war klar das die schlepperei von vorne los ging!
frundlicherweise lieh uns jerry sein trolly,so das der platzwechsel
einigermassen human vonstatten ging!
auch jerry hatte die schnauze
voll,und ging gleich auf die andere seite des sees wo sich
eine grosse insel befand! leider konnte auch er den platzwechsel
nicht als erfolg verbuchen,und blieb bis donnerstag bei
unsere abreise blank!
wir hatten uns kurzerhand
entschieden noch einmal einen platzwechsel vorzunehmen,und
zwar an einem neuem gewässer! wir packten am donnerstag
früh zusammen,und nach verabschiedung von jerry ging
es wieder zurück ins elsass an einen kleinen see in
der nähe von belfort! unterwegs an einer raststätte
noch schnell geduscht,kammen wir gegen mittag in montreaux-vieuz
an.
da wir den see schon von
früheren sitzungen kennen,blieb uns das ausloten erspart!
das camp war schnell aufgebaut,die fallen gelegt,schnell
ein paar murmeln hinterher und das warten begann aufs neue!
und dann endlich,nachdem
ich gerade wieder eingeschlafen war,um punkt 01.00 "
KONTAKT " Pieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeep
"vollrun,in die stiefel raus anschlag gesetzt,und nach
5 min. schleimte ein 4 kg spigler meine abhackmatte voll!
gott war das schön,ich hatte doch tatsächlich
vergessen wie geil ein delkim kliengt im volleinsatz!
um 02.00 konnte ich noch
einmal aus meinem trakker krabbeln und das ergebnis war
ein 4,5 spiegler auf den gleichen boilie( 18er guisi-scopex-mix)
thomas blieb leider ohne
erfolg in dieser nacht!
am zweiten abend um ca.20.00
konnte ich dann den schwersten fisch (spiegler 7kg) nach
einem fallbiss landen!leider verlor ich in der darauffolgenden
nacht noch einen kleineren,aber thomas konnte dafür
den ersten erfolg verbuchen in form eines wunderschönem
breitgeformten schuppi von 4,5 kg! in der letzten nacht
verlor ich leider wieder einen fisch,konnte aber um 03.00
noch einmal meinen kescher anfeuchten um einem 3 kg spiegler
den landgang zu erleichtern! auch thomas schlug noch einmal
zu,er hatte um 04.00 noch mal die gelegenheit seine boilies
zu loben(3kg)
ich möchte euch hier
noch eineige daten zu den gewässern preissgeben
Lac de la ZUP ort: chalon
sur saone,depm.haut-saone,ca.220km von basel
ca.24 hektar
bestand: keine ahnung
tiefe:0-16
hindernisse: keine
viele jogger
viel polizei präsentz,wegen
den angeblichen problemen
halte deinen platz sauber,und
du wirst keine probleme bekommen
see von montreaux-vieuz
depm.haut-rhin
grösse:ca 3 hektar(langezogen)
bestand:3-9kg
nciht sehr sauber,aber
immer besser
diverse hindernisse,tägliche
kontrollen,auch hier gilt "raüm dein dreck weg"
so das wars mit tricks
und gags grüsst euch euer thom
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