
Zur
Person:
Geb.
14.09.1979
nicht Verheiratet, nicht vergeben
1 Kind (1 Sohn)
Wohnhaft: Willisau LU, Schweiz
Beruf: Rettungssanitäter
Hobbys: Karpfenfischen
Zum
Fischen:
Zum Fischen kam ich eigentlich durch einen dummen Zufall. Als
ich im Alter von 11 Jahren mit meinen Eltern in den Ferien war,
lernten wir eine Familie kennen. Diese Bekanntschaft wurde zu
einer Freundschaft, welche sich dann auf diverse Besuche ausdehnte.
Im Jahr 1992 verabredeten sich dann meine Eltern mit genau diesen
Bekannten wieder an einem See in der Nähe ihrer Heimat. Hierbei
stellte sich heraus, dass der Mann dieser Familie an diesem See
angelte. Er gab uns Kinder eine Angel in die Hand, erklärte
das ein und andere und schon ging es los. Es waren zwar nur kleine
Fische wie Rotaugen oder Barsche die wir fingen, aber die Freude
darüber war natürlich riesig. Als mir dann dieser Bekannte
einige Zeit darauf noch meine erste Angel schenkte und mich zum
Karpfenfischen einlud, war für mich klar, jetzt ist es um
mich geschehen. Dieses Erlebnis ließ mich einfach nie wieder
los. Wieder zu Hause angekommen folgte erst einmal meine Schwarzanglerzeit
;-). Leider war es mir zu dieser Zeit noch nicht anders möglich
zu fischen. In Deutschland ist das eben gar nicht so einfach,
vor allem wenn man keinen Bekannten oder Verwandten hat, der selbst
fischt und einen mitnimmt. Denn alleine angeln gehen ist als Jugendlicher
ohne Fischerprüfung nicht erlaubt.
Dann mussten noch ein paar kleinere Hürden überwunden
werden bis ich schließlich 1995 endlich Mitglied in einem
Verein werden konnte und dort in der Jugendgruppe fischen durfte.
Aber nun ging es richtig los. Ich angelte zu erst mit der Pose
auf alle Friedfischarten, die sich in unserem Vereinsgewässer
befanden. Aber schon nach kurzer Zeit stellte ich dann auf das
Grundfischen mit der Schwingspitz um, mit der ich deutlich erfolgreicher
war. Schon zu diesem Zeitpunkt war mein Zielfisch der Karpfen.
Mit dieser Methode kam ich dann auch einige male unter die ersten
3 Plätze bei vereinsinternen Wettfischen. Zu Hause im Keller
experimentierte ich dann mit diversen Sorten und Möglichkeiten
ein gutes Grundfutter herzustellen. Meine Eltern wollten mich
schon in den Garten umquartieren, denn es kam des Öfteren
vor, dass die ganze Wohnung nach Fischfutter stank :-). Außerdem
waren sie der Meinung, dass ich ganz schön verrückt
sei, so viel Geld für das Hobby auszugeben. Doch diese Faszination
dem Karpfenangeln gegenüber konnte mir keiner mehr nehmen.
Im Jahr 1997 machte ich dann im Alter von 17 Jahren meine Angelprüfung.
Von diesem Moment an gab es keine Grenzen mehr. Mit der Zeit entwickelte
ich mein Futter, meine Taktik und meine Angelmethode dahin gehend,
dass ich mit relativ hoher Regelmäßigkeit die Karpfen
und zwischendurch auch schöne Schleien überlisten konnte
(damals meistens noch für die Bratpfanne?). Doch eines Tages
erinnerte auch ich mich endlich wieder, dass es noch eine andere
Art außer Schwingspitz, Futterkorb, Mais, Maden usw. gibt
um auf Karpfen zu angeln.
Ich beschloss es auch einmal auszuprobieren und kaufte mir von
dem bisschen Geld das mir damals zur Verfügung stand im Jahr
1999 die ersten Boilies. Wobei sich der Erfolg in den darauf folgenden
Jahren noch in Grenzen hielt. Ich fing zwar Karpfen aber immer
nur eine kurze Zeit und auch nicht wirklich große (bis 13
Pfund). Man muss vielleicht dazu sagen, dass ich wegen Zeit, Geld,
usw. auch nicht mehr ganz so regelmäßig zum Angeln
gekommen bin.
Doch der Reiz noch größere Karpfen zu fangen, war jetzt
geweckt. Auch wenn ich das ein oder andere an meiner Angelmethode
noch nicht so ganz ausgereift hatte, blieb ich trotzdem am Ball.
Und es hat sich gelohnt, denn im Laufe der Zeit verbesserte sich
das und meine Kugeln machte ich jetzt auch selbst.
Inzwischen habe ich einen ganz guten Weg für mich gefunden,
um diese tollen Fische, mit hoher regelmäßig und in
schöner Größe auf meine Matte zu legen. Zusätzlich
hatte ich im letzten Jahr auch noch das Glück im Team Carpsyndicate
meinen jetzigen Angelpartner Mirko Ambrico kennen zu lernen und
hoffe, dass wir auch in Zukunft an die Sessions 2009 anknüpfen
können und noch ganz viele „DIGGE“ zusammen fangen
werden.
Meine Angelreviere erstrecken sich hauptsächlich von Italien
über Frankreich, Deutschland und der Schweiz. Ich kann gar
nicht sagen wie viel Stunden ich am Wasser verbring aber es sind
auf jeden Fall so viel wie möglich.
Zur
Carpsyndicate:
Warum mache ich hier bei der Carpsyndicate mit?
Als
ich 2008 die Jungs bei einem Besuch in ihrem Shop kennen lernen
durfte, merkte ich gleich, dass man hier wirklich alles was irgendwie
mit Karpfenangeln in Verbindung zu bringen ist bekommt bzw. darüber
Fachsimpeln kann. Damals noch auf der Suche nach einem geeigneten
Angelpartner hier in der Schweiz (welchen ich ja auch fand), führten
wir ein paar Gespräche und planten in der Saison 2009 einige
Sessions gemeinsam am Wasser. Und was soll ich sagen, die Sympathie
wuchs und wuchs. Die Jungs haben wirklich sehr viel Erfahrung
und Ahnung von der Sache und geben ihr Wissen auch ohne Einschränkungen
weiter.
Sie sind fair und ich merkte sehr schnell, dass ich mich mit ihnen
und ihrer Einstellung der Natur und den Tieren gegenüber
gut identifizieren kann. Es sind einfach tolle Typen die ich da
kennen lernen durfte.
Nun hoffe ich, dass auch ich mit ein paar positiven Inputs das
Team unterstützen kann.
In diesem Sinne wünsche ich mir, dass wir noch viele tolle
gemeinsame Stunden am Wasser verbringen, und allen die sich auch
diesem wunderbaren Hobby widmen eine schöne und erfolgreiche
Zeit am Wasser.
Petri
Heil und viele „DIGGE“
Peter Schmul