
Zur
Person:
Geb.
25.07.1977
Verheiratet
3 Kinder
Wohnhaft: St. Gallen SG, Schweiz
Beruf: verkauf von Designermöbeln
Hobbys: Karpfenfischen
Zum
Fischen:
Und alles begann mit den Worten „inärä Stund bini
widär do und kaisch nöd is Wasser“.
Ich sah meinen Vater wie er losjoggte. Sommerferien in Luzern
und ich stehe mit meinen jugendlichen zehn Jahren auf dem Bubensteg
am Rotsee. Mit einem Stück Emmentaler Käse am Dreiangel
und übergrossem Zapfen beginnt die Jagd. Nach kurzer Zeit
biegt sich meine Vollkern – Kinderrute wie ein Schilfhalm
im Sturm Richtung Wasser. Mein Herz drohte wegen seinem wilden
Schlag aus meiner Brust zu fallen und ich verlor jegliche Kontrolle
über mich und mein Gerät. Nach heftigem Kampf, der mir
wie Stunden vorkam, gelangte er ins Netz. Der Fang: Ein 1,5 kg
Schuppi. Der Startschuss einer meiner grössten zukünftigen
Lebensleidenschaften hallte wie die Trompeten Jerichos in meinen
Ohren. Nun bin ich 32 Jahre alt und kenne zahlreiche Schilfgürtel,
Krautfelder, Seerosenlichtungen, Abrisskanten, Plateaus, Treppen
und Schifffahrtsrinnen in Frankreich, Österreich, Italien
sowie in der Schweiz. Mein bisher grösster Karpfen wog 21
kg und lebt so hoffe ich gesund und munter immer noch im alten
Rhein im Rheintal, St. Gallen. Die bisher erfolgreichste Session,
hielt ich mit meinem langjährigen Freund und Mentor des Karpfenangelns
– Robert Flury– in Italien am Po ab. Wir fingen in
vier Tagen je über 20 Karpfen mit Gewichten bis knapp unter
die 20 kg Marke. Mittlerweile bin ich Vater von zwei Jungs und
einem kleinen Mädchen. Mein ältester Sohn begleitete
mich bereits mit drei Monaten an eine Session im Elsass. Seit
etwa 3 Jahren angle ich regelmässig mit meinen Jungs und
sie wachsen zu beachtlichen Anglern heran. Mein berufliches Herzblut
schlägt voll und ganz für Designermöbel und in
meiner Freizeit verbringe ich viel Zeit als Einmannband, dessen
Musikart sich Industrial-Noise nennt und sich anhört wie
organisierter Werkstattlärm. Nun zum Schluss – ich
sah am Wasser viele Male den Mond untergehen und die Sonne aufgehen.
Dabei erlebte ich einige der besten Stunden meines Lebens, hatte
die heftigsten materiellen Konflikte mit unserer Mutter Natur.
Das Schönste daran ist, die Faszination des Karpfenangelns
und das Geniessen der Natur ist immer noch dasselbe wie damals
auf dem Bubensteg am Rotsee.
Zur
Carpsyndicate:
Warum mache ich hier bei der Carpsyndicate mit?
Ich
erhoffe mir für das Jahr 2010 einige erfolgreiche Fänge
mit Carpsyndicate Baits. Ich freue mich einmal mehr neben dem
bereits Ausprobierten (Emmentaler Käse – haha) neue
Ware zu testen. Ebenso freue ich mich auf eine gute Connection
im Carpsyndicate -Team sowie Austausch von Taktik und Strategie
des Karpfenangelns. Dies sind für mich wichtige Elemente
um an schöne Fische zu gelangen.
„Carphunters save the Carp and enjoy the nature“.
Good
luck everybody!
Markus Frei